Gedicht der Woche, KW 48/2009

Überlaß es der ZeitErscheint dir etwas unerhört,
Bist du tiefsten Herzens empört,
Bäume nicht auf, versuch’s nicht mit Streit,
Berühr es nicht, überlaß es der Zeit.
Am ersten Tag wirst du feige dich schelten,
Am zweiten läßt du dein Schweigen schon gelten,
Am dritten hast du’s überwunden,
Alles ist wichtig nur auf Stunden,
Ärger ist Zehrer und Lebensvergifter,
Zeit ist Balsam und Friedensstifter.

Theodor Fontane (1819-1898)

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Zitat der Woche, KW 42/2009

„Die Straße des geringsten Widerstands ist nur am Anfang asphaltiert.“

(Verfasser unbekannt)

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Sternenlied

Es rauschen die Bäume,
Es golden die Sterne
Am nachtblauen Himmel.
Wir warten auf Träume.

Jetzt wagen wir leise
Die kleinen Gebete.
Gott mög uns behüten
Zur nächtlichen Reise.

Es golden die Sterne
Im einsamen Weiher.
Ein Mondvogel irrt noch
In nachtblauer Ferne.

Francisca Stoecklin (1894-1931)

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Tommy Jaud – ich gestehe… superwitzig

Habe gerade zwei neue Hörbücher von Tommy Jaud erstanden. Und zwar Millionär und Vollidiot.

Wieder als Hörbuch. Und natürlich wieder mit dabei: Christoph Maria Herbst.

Hier übrigens auch eine Fan-Seite über ihn. Zu empfehlen ist unter anderem der Ausschnitt, wo C. M. Herbst die Rolle bzw. Synchronstimme von Charles, dem Büroleiter in der Folge 15, Staffel 17: „Frauentausch“ übernimmt! Unbedingt anhören. 😉

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Tommy Jaud: Resturlaub

Seit Montag höre ich: Resturlaub, 4 CDs (ADAC Motorwelt Hörbuch-Edition) 

Ein extrem witziges Hörbuch, gelesen von Christoph Maria Herbst. Die ADAC Edition verrät ein bisschen was über den Inhalt: ein Strand, eine Strandschönheit und zwei (recht deutsch anmutende) Bierflaschen. Der Klappentext gibt weiterhin zum Besten, dass es um Peter „Pitschi“ Greulich, einem 37-jährigen Brauerei-PR-Manager geht. Der, neben seiner Freundin und ihren Träumen von Kindern und Eigenheim, seinen heiratswütigen besten Freunden und dem obligatorischen Mallorca-Urlaub, ganz weit weg will.

Mehr sei‘ noch nicht verraten. Wenn ich fertig bin… dann gibt es mehr Details bzw. eine ausführliche Kritik. 😉

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An die Wolken

Es jagen die Stürme
Am herbstlichen Himmel
Die fliehenden Wolken;
Es wehen die Blätter
Des Haines hernieder,
Es hüllt sich in Nebel
Das ferne Gebirg. –

O jaget, Ihr Wolken,
In stürmender Eile.
Ihr ziehet nach Süden,
Wo freundlich die Sonne
Den wehenden Schleier
Euch liebevoll schmücket
Mit goldenem Saum.

Mich trieben die Stürme
Des Schicksals nach Norden
Dort mangelt mir ewig
Die Sonne der Freude,
Und nimmer verkläret
Ihr Lächeln die Wolken
Des düsteren Sinnes.

Und darum geleit‘ ich
Mit Seufzern der Sehnsucht
Euch, luftige Bilder
Der wechselnden Laune
Des ewigen Himmels,
Und flüchtete gerne
Nach Süden mit Euch.

Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)

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Bücher tauschen

Nachdem ich meinen ersten Krimi der Heidelberg / Gerlach-Reihe von Manfred Burger jetzt durch habe, war ich wie wild auf die nächsten aus. Habe dann bei einer Büchertauschbörse eine Suche gespeichert. Gestern kam die erste Mail, dass ein Buch von H. Burger verfügbar wäre. Habe die Mail aber erst 2 Stunden später gesehen und wollte mich schnell einloggen. Da war das Buch schon weg. 🙁 Leider. Ich suche weiter. Wer was findet, kurze Info genügt! 😉

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Schwarzes Fieber – mein Eindruck

Habe es heute morgen – Brückentag sei dank- zu Ende gelesen. 🙂

Und es hat mir ausgesprochen gut gefallen! Das vierte Buch aus der „Gerlach-Reihe“ von Wolfang Burger führt den Kriminalrat Alexander Gerlach zum einen in das erzieherische Wagnis Teenager und Pferdeliebe. Und beruflich hat es es mit zwei Menschen aus Angola zu tun. Doch lange kommt Alexander Gerlach nicht auf den Hintergrund der Einreise. Und bis er den Fall gelöst hat, wird er noch einige Rätsel entwirren dürfen.

Fazit: sehr empfehlenswert. Und jetzt muß ich Teil 1 bis 3 lesen! Auf bald in diesem Blog mit Wolfang Burger!

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Schwarzes Fieber von Wolfgang Burger

Ich hatte ja berichtet, dass meine Kollegin mich zum Schnäppchen kaufen überredet hatte. Und zum Glück. Darunter war ein ganz besonderes Schätzchen: Schwarzes Fieber: Ein Heidelberg-Krimi von Wolfgang Burger. Es ist das 4. Buch aus seiner „die Gerlach-Reihe“. Da fragt Ihr Euch noch, warum ich die Reihe gerne lese??? 😉 Ich berichte wie das Buch ist. Und mache mich jetzt erst mal auf die Suche nach den Büchern 1-3. Evtl. bei www.tauschticket.de 

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An Neuffer (Im März. 1794)

Noch kehrt in mich der süße Frühling wieder,
Noch altert nicht mein kindisch fröhlich Herz,
Noch rinnt vom Auge mir der Thau der Liebe nieder
Noch lebt in mir der Hoffnung Lust und Schmerz.

Noch tröstet mich mit süßen Augenwinken
Der blaue Himmel und die grüne Flur,
Mir reicht die Göttliche den Taumelkelch der Freude.
Die jugendliche freundliche Natur.

Getrost, es ist der Schmerzen werth, dies Leben,
So lang uns Armen Gottes Sonne scheint,
Und Bilder beßrer Zeit um unsre Seele schweben,
Und, ach, mit uns ein treues Auge weint.

Friedrich Hölderlin (1770-1843)

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